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Fear Factory - Mechanize

Cd Bericht



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Band: Fear Factory
Titel: Mechanize
Label: AFM
Wirtten by: Chris Egger

Fear Factory is back! Fast 5 Jahre sind seit Transgression vergangen und seitdem hat sich bei den Amerikanern einiges getan. Nicht nur dass sich das in Punkto Besetzung einiges getan hat, Gründungsmitglied Raymond Herrera und Gitarrist und Ex-Bassist Christian Olde Wolbers mussten die Band verlassen und wurden durch Kultdrummer Gene Hoglan (Strapping Young Lad, Death, Testament) sowie den Rückkehrer Dino Cazares (in der Zwischenzeit bei Divine Heresy und Asesino tätig) ersetzt, man hat es auch geschafft in der neuen Besetzung mit Mechanize ein neues Album aufzunehmen, welches am 05.02.2010 über AFM Records auf den Markt kommt.

Los geht es gleich mit dem Titeltrack
Mechanize, welcher nach kurzem Intro gleich ordentlich loslegt. Hoglan zeigt mal wieder durch sein extremes Drumming welch Ausnahmeerscheinung er ist und Sänger Burton C. Bell brüllt sich ordentlich durch das knapp 5-minütige Stück wobei natürlich seine markanten Clean-Vocals (zwar sehr sparsam eingesetzt) natürlich nicht fehlen dürfen. Aggressiver Start der ganz klar Lust auf mehr macht.

Bei
Industrial Discipline geht man natürlich nicht vom Gaspedal und klingt teilweise etwas thrash-lastig. Dank dem diesmal vermehrt eingesetzten Clean-Gesang kommt auch die Abwechslung nicht zu kurz. Überragend natürlich wieder Gene Hoglan.

Fear Campaign bleibt vom Tempo sehr schnell, wieder sorgt Burton's Klargesang für etwas Entspannung im Song, wobei diese Parts doch klar in der Unterzahl sind. Endlich darf auch Dino einmal zeigen, dass er nicht nur ein Rhythmusgitarrist ist, sondern durchaus auch für Leads zuständig ist.

Powershifter, bereits als Single über Itunes verfügbar, groovt ordentlich dank dem Drumming von Gene Hoglan, kann aber beim Gesang nicht wirklich mit vergangenen Singles wie Archetype oder Linchpin nicht wirklich mithalten.

Christpolitation gibt wieder mehr Gas, klingt auch durch den Einsatz von Keyboards etwas atmosphärischer. Burton brüllt wieder ordentlich in sein Mikro und die Instrumentalfraktion knüppelt sehr stark (vor allem Dino kann mit seinem Gitarrenspiel punkten) durch den 5-minütigen Song.

In Oxidizer ändert sich eigentlich im Vergleich zu den anderen Songs nicht viel, außer dass man vielleicht auch mal Byron Stroud's Bass etwas deutlicher hört.

Controlled Demolition
kann wieder mit vermehrtem Klargesang, einem geilen Refrain und perfekter Instrumentalleistung punkten. Natürlich bleibt man ordentlich aggressiv, der perfekt produzierte Sound verleiht dem Song dann noch die Portion Extraklasse, die man von einer Band wie Fear Factory erwartet.

Designing The Enemy beginnt als eher ruhigeres Stück, wieder mit vermehrtem Einsatz von Keyboards, drückt aber dann doch wieder ordentlich. Burton brüllt sich mal die Seele aus dem Leib, mal singt er gefühlvoll clean, was dem Song irgendwie etwas Besonderes verleiht.

Metallic Division
ist mit ca. 1,5 Minuten das kürzeste Stück des Albums und im Grunde ein überflüssiges Instrumental.

Mit über 8 Minuten ist das finale
Final Exit auch das längste Stück auf Mechanize und kann wieder durch härtere und sehr ruhige Passagen überzeugen. Burton liefert in diesem Song ganz klar die beste Gesangsleistung des Albums ab, ist nur die Frage ob er die Clean-Passagen auch Live so bewältigt. Die Instrumentalfraktion knüppelt teilweise auch wieder ordentlich und wird in den härteren Teilen wieder durch das Gebrüll unterstützt. Mit Klaviereinsatz endet das Stück und einer der Höhepunkte des Albums schließt das Album ab.

Fazit: Keine schlechte Scheibe die uns Fear Factory hier liefern. Teils sehr aggressiv teils wieder gefühlvoll kann man sich doch über zu wenig Abwechslung sicher nicht aufregen. Gene Hoglan überzeugt in allen Songs durch starkes Drumming. Auch Sänger Burton C. Bell und der Rest der Band macht keine schlechte Arbeit. Vor allem die ruhigeren Stücke wie Designing The Enemy und Final Exit, sowie Controlled Demolition können am besten als Anspieltipp genannt werden.

01. Mechanize 04:41
02. Industrial Discipline 03:38
03. Fear Campaign 04:54
04. Powershifter 03:50
05. Christploitation 04:59
06. Oxidizer 03:45
07. Controlled Demolition 04:25
08. Designing The Enemy 04:55
09. Metallic Division 01:30
10. Final Exit 08:17

Homepage

www.fearfactory.com

MySpace

www.myspace.com/fearfactoryofficial

Line Up

Burton C. Bell (voc)
Dino Cazares (guit)
Byron Stroud (bass)
Gene Hoglan (drums)

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