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Hell's Night feat. Lost Dreams, Deathplagued, Supercharger Afterburner Live Bericht

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Hell's Night
feat. Lost Dreams, Deathplagued & Supercharger Afterburner
23.01.2010 Casino Rockbar St. Johann


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Aufgrund des neuesten Release der Truppe Lost Dreams und der Promotion für die Casino Rockbar, als auch das Hell Over Vellach Festival wurde kurzerhand die Hell’s Night ins Leben gerufen. Dies fand letzten Samstag statt und ein hammerhartes Dreierpackage hatte sich für diesen Abend angesagt. Recht baldigst hatte sich nach dem Einlass eine gute Anzahl an Metal Fans eingefunden die der Dinge harrte die nun folgen sollten.



Das Tennengauer Quartett Supercharger Afterburner machte den Anfang und durfte bereits vor etlichen, vor guter Laune strotzenden Metal Fans auf die Bretter. Nicht viele Umschweife machten sie und ackerten sich sehr gut durch ihr recht thrashiges Programm. Hans-Peter Wintersteller (guit & voc), Lukas Moser (guit), Christiane Schnitzhofer (bass) und Roland Schnitzhofer (drums & voc) waren sehr engagiert und beübten die fleißig bangende Audience mit ihren Granaten. Sehr versiert präsentierte sich vor allem der Schlagwerker, der nicht nur seine Felle gerbte sondern auch während des Spiels typische Thrash Metal Shouts in sein Head-Set brüllte. Das verlangt ein sauberes Timing und dieses hatte der Junge sehr gut drauf. Doch auch seine Mitstreiter waren alles andere als Stümper und zockten mit viel Spielfreude ihre ersten Granaten „Just for the Taking“, „Out of Control“ und so weiter. Dadurch schaffte die Truppe es spielend die Temperatur sehr gut zum kochen zu bringen. So war es auch kaum verwunderlich, dass viele Fans sich vor der Stage einfanden und das Kleeblatt wärmstens empfing und mit ihnen eine ausgelassene Party feierte. Das freute auch die Herrschaften auf der Bühne und diese legten sich dafür umso mehr ins Zeug. Sicher könnte man jetzt hier einige kleinere Patzer anführen. Dass allerdings war oder ist eher eine Nebensache, denn viel wichtiger war die gute Laune die man an den Tag zauberte und diese war bis ins letzte Ecke zu verspüren. Tja auch aufs Set fanden Cover Versionen und vor allem das „Whiplash“ von Metallica war sehr gut gespielt und fungierte glänzend als weiterer Stimmungsmacher. Nach einer guten Spielzeit von etwa 40 Minuten hatte man auch schon alle Geschütze abgefeuert und hinterließ ein bestens aufgewärmtes, feierndes Publikum.



Auf einen solchen Opener kann man aufbauen und dies taten nun die Ost Tiroler Deathplagued. Dies war nun mein Hattrick mit dieser Partie und um ehrlich zu sein, aller guten Dinge sind drei. Deutlich stärker und versierter als man uns bis dato die Ohren durchgeblasen hatte, präsentierten sich Harald Berger (voc & guit), Emanule Pichler (guit), Patrick Kösselbacher (bass) und Eugen Klammsteiner (drums). Das fiel jedem in unserem Team auf und auch etliche Besucher die schon mal Bekanntschaft mit den Melodic Death/Thrash Köppen gemacht hatten waren sehr begeistert von der diesmal gezeigten Leistung. Somit gab es weiterhin vor der Stage kein Halten mehr und viele mehr drängten in die Bar bzw. bis knapp vor die Stage. Dort feuerten die Burschen bereits ihre ersten Salven in Form von „Sanctuary`s Throne“, „The Corrosion of the Weak“ und „Dying, Floating, Suffering“ ab. Die Besucher rasteten ordentlich zu den Klängen aus und mit so einem Publikum hat man schon seine Freude. Dies offerierte auch der Fronter und zeigte sich auch als sehr versiertes Sprachrohr. Sicher war nicht viel Platz auf der kleinen Bühne zum Abgehen und dennoch wusste die Rhythmusfraktion sich in Szene zu setzen und starte auch ein fast nie endendes Banging während des Spiels. Nach „Agony´s Divine“ war nun eine brandneuer Track dran und man konnte sich zumindest schon mal Live einen Guster auf die hoffentlich bald erscheinende Cd machen. Den Maniacs vor der Bühne war dies wohl eher Schnuppe, diese waren weiterhin fleißig am Bangen und feuerten die Formation auf der Bühne weiterhin fleißig an. Dadurch oder gerade mit solch einer Besuchermenge schaffte man es spielend den Partypegel weiter zu steigern. „Inlunacy“ und „Revolt of Hate“ folgten und die Party hätte ewig weiter gehen können. Doch ohne Zugabe geht hier gar nichts und auch nach dem Zugabe Teil schienen die Metal Fans in der Bar nicht sonderlich Gefallen daran zu finden, die Jungs von dannen ziehen zu lassen. Nun nach gut einer Stunde war es aber wirklich dann soweit und man verabschiedete sich vor einem Auditorium das man mehr als nur begeistern konnte. Viel sprachen im Nachhinein von dem Auftritt der Deathplagued Burschen, na dann sind wir mal auf die Fortsetzung gespannt. Diese wird hoffentlich baldigst folgen!!!!



Lange ließ der Hauptact des Abends nicht auf sich warten und so enterten die Herrschaften von Lost Dreams etwa nach 15 Minuten die Bühne und legten sich gleich mächtig ins Zeug, um genau dort anzuknüpfen wo sie uns das letze Mal genau am selben Platz zurück gelassen hatten. Mit „I Curse You“ vom „End of Time“ Album wurde der Reigen begonnen und nun gab es endgültig kein Halten mehr vor der Bühne. Bis zu den Stufen drängten die Fans und gingen zum ersten Track der Set-List ordentlich ab. Stefan "Schleifi" Traunig (voc), Herbert Sopracolle (guit), Andreas Maierhofer (guit), Dominik Hormann (bass) und Rafael Peychar (drums) hatte vom Fleck weg ein leichtes Spiel mit dem in Partylaune feiernden Publikum und obwohl man einen langen Weg von Tübigen (wo man am Vortag aufgetreten ist) nach St. Johann hingelegt hatte, war von einer Ermüdungserscheinung keine Spur. Herrlich erfrischt wirkten die Burschen und fetzen wie eine wilde Meute auf die Besucher los. Vor allem Frontschreihals Schleifi sei hier wieder einmal besonders hervor gehoben. Der Jung ist einfach wie ein Elektrizitätswerk. Komplett aufgeladen geht der Junge ab wie die Post und nimmt natürlich die Fans mit auf eine schweißtreibende Wildwasserfahrt. Weiter im Programm ging es mit „Silent Death“, gefolgt vom „Living in the Mass“ vom aktuellen Long Player „Tormented Souls“. Die Herrschaften gehören für mich wirklich mittlerweile zu jenen Bands die alles auf eine Karte setzen. Ein dazwischen gibt es nicht. Entweder volle Pulle oder gar nicht. Wir bekamen Gott sei Dank letzeres. Wie die Feuerwehr ging es in der Bar ab, die Hütte war ordentlich aufgeheizt, trotz der Eiseskälte die draußen vorherrschte und die Meute ging weiterhin wie wild ab. Nicht einmal hätte man die Fans bitten müssen, diese waren durch Musik und Band dermaßen aufgestachelt, das man das Feuer gemeinsam weiterhin am Brennen hielt. „Death Machines“, „Evil Unleashed“, „Nailed To The Cross“ und „Wage Of Disgrace“ jagte man nun mit einem Affenzahn durch die PA und dabei schlug jede wie eine Atombombe im Pit ein. Denke mal wenn hier noch mehr Platz gewesen wäre, hätte man nicht lange auf die ersten Stage Diver warten müssen. Doch auch so wüteten die Metal Freaks vor der Stage gehörig um und viele Bangten sich in ein nie endendes Inferno. Mit langen Reden hielten sich Lost Dreams bzw. ihr Fronter nicht auf und so legte man noch ganz schnell die letzten Zündkohlen „Infernal Voices“, „Fear Me“ und „Lies“ ins Feuer. Diese Initialzündung wurde von den Besuchern komplett aufgesogen und noch einmal holten sie alle Reserven aus sich raus, um der Truppe auf der Bühne fleißig zu huldigen. Nach einer Zugabe war aber dann leider auch schon Schicht im Schacht und einmal mehr hatte man es locker geschafft die Bude zum Überkochen zu bringen. Somit dürfen wir uns auf einen erneuten Auftritt der Tiroler bzw. einer Weiterführung der Hell’s Night freuen.

Konzertfotos

Für euch vor Ort waren Robert, Rosi, Nicole und Roman

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