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Cd Bericht
Band: Horse Skeleton
Titel: Of Rise, Failure and Resurrection
Label: Eigenproduktion
Linz wird ja öfters als Steel City bezeichnet und dass nicht nur wegen der Schwerindustrie. Nein auch Metal aus Oberösterreich weiß die restliche Republik und darüber hinaus zu begeistern. Das Bermudadreieck Wels, Linz und Marchtrenk macht es möglich. Die Vertreter die ich euch heute vorstellen möchte lassen mein Old School Metaller Herz mit 180 Puls und mehr schlagen. Eine Junge 2006 gegründete Truppe die sich dem NWOBHM verschrieben hat. Klingt uninteressant? Mitnichten Andreas Hocheder (voc & bass), Benedikt Klinkan (guit), Bernd Wiesinger (guit) und Sebastian Götzendorfer (drums) kredenzen und ihr in Eigenregie aufgenommenes Machwerk „Of Rise, Failure and Resurrection“ und das strotzt nur so vor 80er Romantik, als auch Thematik mit viel Spielfreude.
Das Opening vollzieht man mit dem „Prologue“ dass nur so vor True Metal Pathos strotzt. Erinnert an Wizard, Manowar und so weiter. Für die einen Überzogen, für die anderen eine Einleitung die so ein Streich einfach braucht.
Danach rattert die Maschinerie bei „Destroyer“ einem sehr fetzigen True Metal Stück das einem runter geht wie ein guter, alter Single Malt Whiskey. Man fasst es kaum dass sich Jungspunde wie Horese Skeleton dieser Rhythmik verschrieben haben. Das Stück klingt als wäre es aus der Feder von Grim Reaper und Konsorten. Die Mischung macht es aus das Grundkonzept der genannten Band vermengt man mit NWOBHM Sound, als auch vielen typischenTrue Metal Roots aus der 80er Phase im restlichen Europa. Dabei wechselt man ständig das Spiel und steigert so den facettenreichen Klang. Auf der einen Seite zockt man mit einer thrashigen Spielweise und enormen Tempo und auf der anderen geht man es wieder gemächlicher, als auch heroischer an. Geile Nummer die für Kuttenträger zum Abgehen bestens geeignet ist.
Auf zur Schlacht mit „Victory & Glory“ galoppieren die Oberösterreicher True Metal Warriors. Das Tempo wurde zwar merklich gedrosselt und dennoch hat man genug Fahrt um zum Bangen einzuladen. Etwas europäischer Kling dieser Song und erinnert meine Person sehr stark an flottere Tracks von Stormwitch aus der Frühphase. Dennoch geht es hier wesentlich herber und kantiger zu, auch die Fäuste reckenden Momente dürfen nicht fehlen und diese wurden satt und reichlich im Refrainteil eingebaut.
Sehr doomig eröffnet man nun „Black“ das dem Titel entsprechend sehr schleppend und düster eingespielt wurde. Superber Happen der uns hier präsentiert wurde. Wenn für viele Doom Metal wie Kaugummi klingen mag, sind die Linzer genau das Richtige um bekehrt zu werden. Mit viel Charme und Pfiff zaubern sie einen Sound zu Tage der einem eine Gänsehaut verleiht.
Ein zackiger Streich ist nun mit „Machine Made of Steel“ dran. Speedige Bangernummer wie sie im Buche steht. Die Mischung aus Melodie und herben, thrashigen Riffs bringt man gekonnt auf einen Nenner. Sehr vielschichtig zeigt man sich hier und offeriert eine Lehrstunde in Sachen True Metal from Austria. Es strotzt nur so vor Pathos in diesem Milieu und das liebt man als Kuttenträger an diesen Bands bzw. ihrer Musik.
Das „Haunted“ beendet leider schon wieder viel zu früh das True Metal Programm. Sehr thrashig und Speed Metal lastig musiziert das Kleeblatt hier. Doch nur auf Hau drauf wird nicht gemacht und es gibt wieder etliche Erweiterungen, um aus zu simplen Strukturen auszubrechen. Sehr Brithish sag ich mal was uns hier geboten wird. Bester britischer Stahl, der aber eigentlich aus Österreich kommt.
Fazit: Wenn man sich das Alter der Jungs ansieht würde man niemals glauben dass diese Burschen solch eine Art von Musik machen. Mit viel Charme und Pfiff wird man sich bei vielen True Metal Fans eine große Fanbase erspielen. Während andere Burschen in ihrem Alter Metal Core oder härtere Metal Roots aufsuchen und spielen, frönen diese Jungs mit einem großen und ehrlichen Herz dem Metal der Frühphase. Da bleibt mir nur eines zu sagen: Burschen vielen Dank und ich verneige mich vor euch und eurem ersten Langeisen, einfach Geil und für einen True Metal Fan geschaffen.
01 Prologue 01:02
02 Destroyer 04:05
03 Victory & Glory 05:06
04 Black 04:39
05 Machine Made of Steel 05:06
06 Haunted 04:44
Homepage
www.horse-skeleton.com
MySpace
www.myspace.com/horseskeleton
Line Up
Andreas Hocheder (voc & bass)
Benedikt Klinkan (guit)
Bernd Wiesinger (guit)
Sebastian Götzendorfer (drums)
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