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Keel - Streets of Rock & Roll

Cd Bericht

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Band: Keel
Titel: Streets of Rock & Roll
Label: Frontiers Records

Die richtige Portion Rock steht heute am Speiseplan. Die Truppe rund um Ron Keel (voc) steht auf der Matte und hat mit „Streets of Rock & Roll“ einen Rockkracher in Händen den man sich als traditioneller Rock Fan der Frühstunde nicht entgehen lassen sollte. Dass dieser Rundling von Schlabberzunge Gene Simmons produziert hört man vom ersten bis zum letzen Ton. Sehr dominant hört man ein gewisses Quäntchen an Kiss Roots raus die man mit vielen typischen Elementen amerikanischer Rock Musik verbunden hat. Gemeinsam wurde der Output mit Marc Ferrari (guit)
Brian Jay (guit), Geno Arce (bass)
und Dwayn Miller (drums) eingespielt und via Frontiers Records bietet dieses Langeisen genau das Richtige um das Eis zum Schmelzen zu bringen. Nun denn, „Rock on guys!!!“

Das Titelstück
„Streets Of Rock & Roll“ steht gleich zu Beginn des Albums an. Zwar wird sehr zackig begonnen. Diesen Angriff unterwandert man aber nach und nach mit weit gefühlvollerer Spielweise. Sehr gemütlich wird es an und ab und diese Ruhephasen unterbricht man mit sehr Mitsingtauglichen Auswüchsen, die genau zum richtigen Zeitpunkt schallen. Gerade oder genau deshalb haben wir es hier mit einer eher tanzbaren Nummer zu tun, dafür versprüht dieser Song aber sehr viel Fun und Partylaune.

Sehr melodisch versetzt ist nun
„Hit The Ground Running“ ausgefallen. Sehr knackiger Melodic Rocker im amerikanischen Stil der uns hier begrüßt. Posen und Abgehen stehen hier zur Animation an und die Rhythmik mit der man hier auffährt lädt einen dazu bestens ein. Der etwas herbere Beigeschmack kommt hier von den Vocals die sehr rau zum Einsatz kommen, sich aber locker mit der sehr melodischen, klaren Spielart vereinbart.

Sehr stampfend und erdig vollzieht man den Beginn von
„Come Hell Or High Water“, doch gleich nach etwa 20 Sekunden wird Super Benzin in den Tank geleert und die Truppe rockt hier mit einem enormen Tempo das Haus. Man zu diesem sehr temporeichen, flotten Rocker ordentlich abgehen und komplett austicken. Kurze Melodiesolis unterbrechen dieses Vergnügen und rufen zu einem etwas erdigeren Part auf, gleich danach wird aber wieder gehörig das Haus gerockt und bis auf die Grundmauern wackelt diese Bude. Geilster Rocktrack mit viel Tempo unterm Hintern.

„Push & Pull“ knüpft hier sehr gut an und man rockt auch hier sehr gut die Bude.

Recht ruhig und gemütlich wird es nun bei
„Does Anybody Believe“. Sehr balladesker Song mit viel Schmuseromantik intus. Warmherziges Spiel versüßt einem hier das Gehör und das macht viel her, denn der Gesang des Fronter zeigt hier seinen vielschichtigen Klang. Doch ganz nur zum Kuscheln ist dieser Track nicht geschaffen und so gibt es auch einige kräftigere Ausbrecher, doch im Großen und Ganzen verbleibt man in der gemütlichen Ecke.

O.k. Folks let’s rockt heißt es nun bei
„No More Lonely Nights“, wo die Formation uns auf eine temporeiche Fahrt mit nimmt und man mit einer guten Mischform aus klaren und rotzigen – erdigen Spielweisen aufgeigt.

Sehr doomiges Rifffutter gibt es als Einleitung bei
„The Devil May Care (But I Don’t)“. Sehr kraftstrotzende Axtfraktion die hier die Einführung ins Programm vollzieht. Dennoch so erdig bzw. schleppend bleibt es nicht. Dennoch das Tempo wurde merklich gedrosselt und viel mehr segelt man in Gewässern wo man sich von einer sehr stampfenden Seite präsentiert. Weiterhin greift man auf das Erfolgsrezept Partyrock, mit vielen erdigen Elementen zurück. Diese Mischung hat es in sich und einmal mehr schafft man es spielend auch den letzen Stubenhocker hoch zu reißen und ihn zum Abgehen aufzufordern.

Dem Vorgänger sehr ähnelnd wird bei
„Lookin’ For A Good Time“ weiter gerockt. Als Ablöse zeigt man hier weites gehend eine klare Spielweise. Auch etwas gemächlicher wird es vom Tempo her, bis man schlussendlich von der Geschwindigkeit her etwas an den Opener des Albums erinnert. An und ab wird es aber noch besonnener, doch bevor man ganz zur Ruhe kommt starten die Burschen wieder die Rockmotoren.

Ein knackiger, erdiger Kraftrocker mit viel stampfendem Tempo unterm Hinterteil kredenzt man uns in Form von
„Gimme That“. Locker schafft man es so viele Groove Feeling zu versprühen und das nicht zu knapp. Die Spielart die man hier an den Tag klingt auch wesentlich moderner, aber bevor Ängste aufkommen, man bewahrt die traditionelle Spielart. Vielmehr könnte man hier von einer spritzigen Weiterführung sprechen, die viel Laune vorgaukelt und man kaum drum herum kann um zu diesem Song abzutanzen.

Sehr
AC/DC lastig präsentiert man uns „Hold Steady“, nicht von den Vocals aber von der Rhythmusfraktion her wandelt man auf ähnlichen Pfaden. Erst nach und nach lichtet sich der erdige, rotzige Nebel und man zeigt sich von einer etwas klareren Seite. Alles in allem hat man viel Kraft intus um ab zu rocken, wenn auch deutlich gemächlicher.

Zackiger Rocker steht nun mit
„Live“ an. Flotte Rhythmik mit klaren Strukturen die uns hier die Gehörgänge durchbläst. Das Tempo wird zwar ständig um justiert und genau das bietet den gewissen Anteil an abwechslungsreicher Spieltechnik die zu bezaubern weiß. Das gewisse Partyrockfeeling hat man hier im Gepäck und verstreut es groß und breit auf dem Weg den man sich hier bahnt.

Mit
„Brothers In Blood“ verabschiedet man sich auch schon und zum Schluss geht man noch einmal in die Vollen und gibt alles. Zwar nicht vom Tempo aber von der Rhythmik, denn dieses weist erneut alle Elemente auf die man in das Material hat einfließen hat lassen. Sehr patethisch wird es immer wieder im Refrainteil, der auch mit einigen lieblichen Momenten ausgestattet wurde, bevor man noch einmal alle Reserven rausholt und abgeht.

Fazit: Rock as it’s best aus dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Wer auf Rockmusik a la Kiss steht der muss diese Cd haben. Doch auch Fans traditioneller, zeitloser Rockalben sollten ein rein hören allemal riskieren.

01. Streets Of Rock & Roll 4:47
02. Hit The Ground Running 3:51
03. Come Hell Or High Water 4:01
04. Push & Pull 4:01
05. Does Anybody Believe 4:32
06. No More Lonely Nights 4:20
07. The Devil May Care (But I Don’t) 4:23
08. Lookin’ For A Good Time 3:26
09. Gimme That 3:31
10. Hold Steady 3:56
11. Live 4:46
12. Brothers In Blood 3:52

Homepage

www.keelreunion.com


MySpace

www.myspace.com/keelband

Line Up

Ron Keel (voc)
Marc Ferrari (guit)
Brian Jay (guit)
Geno Arce (bass)
Dwayn Miller (drums)

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