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Keith Caputo Live Bericht

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Metal bzw. Hard Rock Konzerte in Kärnten sind ja leider nicht allzu häufig. Wenn dann aber ein kleiner Mann mit großem Namen auch in Klagenfurt Halt macht, muss man das natürlich ausnutzen. Die Rede ist hier vom Life Of Agony Frontmann Keith Caputo, der mit seinem Soloprojekt die Rock The Lake Aftershowparty headlinen soll.Eigentlich hätte das Konzert ja im Grand Media Hotel in Villach stattfinden sollen, jedoch wurde es dann doch ins Kwadrat nach Klagenfurt verlegt. Ob dies der Grund für die relativ geringe Besucheranzahl war, kann natürlich nicht gesagt werden, da aber noch wenige Tage vor dem Gig auf diversen Internetseiten (z.B. Ö-Ticket) noch die alte Location zu finden war, kann dieser Punkt auch nicht ausgeschlossen werden.Nach etwas verspätetem Einlass, ging es mit der Klagenfurter Band Trace los. Das im Sommer 2007 von Armin Nagy (Gesang/Bass), Martin Ramprecht (Gitarre/Gesang) und Rudi Pravda (Drums/Gesang) gegründete Trio bot uns einen Sound, der wie eine Mischung aus Muse, Placebo und auch kleinen Teilen Pink Floyd klang und trotzdem eine gewisse Eigenständigkeit hatte. Vor allem der teilweise hohe Gesang erinnerte sehr stark an den Frontmann von Muse. Alles in allem ein sehr starker Auftritt einer Band, von der man in Zukunft noch einiges hören könnte. Weiter hervorheben darf man hier etwas, was sich den ganzen Abend bestätigen sollte, der perfekte Sound. Es ist nicht alltäglich dass man bei kleineren Konzerten durchwegs einen perfekten Sound hat.Nach kurzer Umbaupause ging es mit der härtesten Band des Abends weiter, nämlich Mely aus Oberkärnten. Es war übrigens der erste Auftritt nach einem kleinen Besetzungswechsel, Bassist Daniel Huber (Gratulation übrigens an den frischgebackenen Vater) wurde durch Mike Angerer ersetzt. Die Band bot Songs von den letzten 3 Alben, wobei natürlich das für den Amadeus Award nominierte Hell Low sowie das Uriah Heep Cover Lady In Black nicht fehlen durften. Wie immer ein starker Gig der Band um Frontmann Andreas Mataln.Nach einer weiteren Umbaupause durfte dann der kleine Mann aus New York und seine Band aus Holland die Bühne betreten. Mir war das Material zuvor leider nicht bekannt, ich kannte nur seine Hauptband Life Of Agony. Trotzdem wurde ein Querschnitt aus diversen Musikrichtungen geboten, bei dem Sänger Keith Caputo, der mal wieder zeigte welch Ausnahmesänger er ist, zwischenzeitlich auch die Akustik-Gitarre sowie das Klavier bediente. Auch Gitarrist Ryan Oldcastle, der auch für die Backgroundvocals zuständig war, durfte einen Song von seinem Soloalbum singen (bei dem übrigens Frontmann Keith dann für die Backgroundvocals übernahm). Nachdem die Band nach einem ca. 1,5 stündigen Programm, inklusive Alice In Chains Cover, das reguläre Set beendet hatte, kamen sie doch noch für einige Zugaben zurück. Mittlerweile war ja schon der nächste Tag erreicht, und so war auch der Geburtstag von Schlagzeuger Jochem van Rooijen erreicht, zu welchem ihm das Publikum ein kleines Geburtstagslied sang. Nicht vergessen darf man natürlich auch Bassist Axel van Oort, der wie die Kollegen an den anderen Instrumenten eine starke Leistung bot. Insgesamt ein wirklich sehr guter Auftritt, vor allem Keith Caputo selbst hat hier mit seiner Gesangsleistung mehr als überzeugt.Ein gelungener Konzertabend ging damit zu Ende, drei perfekte Auftritte von drei wirklich starken Bands mit perfektem Sound. Leider war die Besucherzahl doch relativ gering, das Kwadrat war nicht mal zur Hälfte gefüllt, was sicher nicht am Eintrittspreis von nur 10 € im Vorverkauf liegen konnte. Das einzig negative an dieser Veranstaltung war wirklich die Unsicherheit mit der Location, da man eigentlich erst kurz vor dem Konzert wusste, wo es eigentlich stattfindet.

Für euch vor Ort war Chris Egger

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