METAL UNDERGROUND WEBZINE AUSTRIA


Direkt zum Seiteninhalt

Night of Rock 2009 Live Bericht

Live Berichte > berichte

Night of Rock
feat. Primal Fear, Jaded Heart, Mely & Painkilla
18.07.09 Tennishalle Nussdorf Debant


zurück

Es war mal wieder so weit, der Verein Kulturoffensive Nußdorf/Debant lud zur Night of Rock in die Tennishalle Nußdorf. Insgesamt 4 Bands standen am Programm, wobei der Headliner Primal Fear sogar das einzige Österreichkonzert absolvierte.Pünktlich bei der neuen Location angekommen, konnte ich bereits vom Parkplatz aus Musik hören. Im ersten Moment dachte ich noch, dass es eine Änderung im Zeitplan gab, merkte aber doch, dass es nur der Soundcheck von Primal Fear war. Leider dauerte dieser dann doch etwas länger als geplant und erst nach ca. 1 Stunde Wartezeit, mittlerweile war der Platz vor der Halle schon gut gefüllt, durfte man erst rein.



Nach dem verpatzten Start dauerte es auch nicht mehr lang und die Oberkärntner Mely durften die Show eröffnen. Wie immer eine ausgezeichnete Vorstellung, wohl auch zusätzlich motiviert durch die Nominierung für den Amadeus Award (bester Hard/Heavy Act, sowie bester Song „Hell Low"). Die Setlist war eher dominiert vom aktuellen Album „Portrait Of A Porcelain Doll". Andreas Mataln (voc/git), Peter Lengfeldner (git/voc), Martin Mataln (keys/voc), Daniel Huber (bass) und Hannes Ganeider (drums) konnten bei diesem (fast) Heimspiel schon einen großen Teil des Publikums zur Bewegung animieren, trotzdem war vor der Theke fast mehr los als vor der Bühne. Nach 9 Songs verließ Mely die Bühne für kurze Zeit, konnte jedoch noch mal für eine Zugabe zurückkommen. Alles in allem eine gewohnt starke Leistung, man merkt einfach die längjährige Bühnenerfahrung.

SETLIST

Deadshelf
Bricks Against Procelain Dolls
Don't Wake The Sleeping Dog
What Am I Doing Here
Grown For Doom
Maybe Yesterday
Shadows
Hell Low
My Addiction
Dust



Als nächstes war Jaded Heart an der Reihe. Die Deutschen mit schwedischer Unterstützung konnten nur als Quartett auftreten, da sich Keyboarder Henning Wanner bei einem Autounfall verletzt hatte, und deshalb nicht einsatzfähig war. Angetrieben von Sänger Johan Fahlberg, der optisch fast ein wenig an Ville Laihalla von Sentenced erinnert, rockte sich die Peter Östros (guit), Michael Müller (bass) und Axel Kruse (drums), wie schon ihre Vorgänger durch ein Set von 9 Songs. Mir war die Band ja bisher völlig unbekannt, aber anscheinend war das bei vielen anderen nicht so, da doch einige bei ein paar Songs mitsingen konnten. Wie schon bei Mely, war auch bei Jaded Heart eindeutig die enorme Größe der Halle ein Problem, da sich die Leute hier einfach sehr weit verteilt haben. Trotzdem ein überzeugende Auftritt einer Band, die doch schon seit fast 20 Jahren besteht. Nicht zu vergessen das Cover von Anastacia's „Paid my dues" als „Paint my shoes" und auch die kurze Feuershow von Johan Fahlberg. Nach einer Zugabe war es dann aber auch schon vorbei und alles wartete gespannt auf den Auftritt von Headliner Primal Fear.

SETLIST

Tomorrow
Somewhere
Justice is ..
Sinister Mind
Shores of paradise
Paint my shoes
The journey …
Hero
Feels like home
Hellucinate



Für die 1997 von Ralf Scheepers (voc) und Mat Sinner (bass/voc) gegründete Power Metal Band war es, wie zuvor schon erwähnt, ihr einziger Österreichauftritt in diesem Jahr. Man merkte dass auch im Publikum, da auch wirklich einige Leute von weiter weg angereist waren (sogar Slowenen und Italiener waren darunter). Nach kurzem Intro ging es gleich mit „Under the radar" los und in den ersten Reihen ging es gleich richtig rund. Leider war auch hier auch wieder viel Platz in der Mitte, wobei es ganz vorne und auch bei der Theke ganz schön eng war. Ralf und Mat versuchten zwar immer wieder die Leute bei der Theke zum Mitmachen zu animieren, leider hatten sie dabei aber nicht allzu viel Erfolg. Weiter ging es mit Battalions Of Hate und Killbound und man merkte immer wieder, welch großartiger Sänger Ralf Scheepers ist. Nach Nuclear Fire gab es dann Six Times Dead (16.6) vom aktuellen Album 16.6, welches ich schon beim Soundcheck ausgiebig hören konnte. Nach Angel in Black und dem wirklich großartig dargebotenen und von Ralf perfekt gesungenem Seven Seals, durfte dann auch mal der Kanadier Randy Black am Schlagzeug sein ganzes Können zeigen und (laut Ralf) das erste Drum Solo in der Geschichte von Primal Fear darbieten. Nach Sign Of Fear und der starken Ballade Fighting the Darkness durften dann auch die beiden Gitarristen Henny Wolter und Alex Beyrodt bei einer etwas längeren Soloeinlage zeigen, was sie so drauf haben. Alex ist ja live für Magnus Karlsson eingesprungen, konnte aber in diesem Gitarren-Battle durchaus überzeugen. Nach Riding The Eagle, Final Embrace und Metal Is Forever war die reguläre Show vorbei. Die Band ließ sich aber nicht lange bitte und kam natürlich für ein paar Zugaben zurück. Hier kam es dann zur nächsten Premiere. Primal Fear spielte zum ersten Mal einen Akustiksong. Hands of Time vom aktuellen Album wurde wirklich stark präsentiert und hier durften auch mal Mat Sinner und Henny Wolter zeigen, dass sie nicht nur Backgroundsänger sind, sondern auch solo über keine schlechte Stimme verfügen. Mit Running in the dust und Chainbreaker war dann aber auch schon die Zugabe vorbei. Gelungener Auftritt, vor allem Respekt Herr Scheepers für diese Gesangsleistung.

SETLIST

Under The Radar
Battalions Of Hate
Killbound
Nuclear Fire
Six Times Dead (16.6)
Angel in Black
Seven Seals
Drum Solo
Sign Of Fear
Fighting The Darkness
Guitar Solo
Riding The Eagle
Final Embrace
Metal Is Forever
Hands Of Time
Running In The Dust
Chainbreaker



Zu guter Letzt durfte dann noch die Osttiroler Coverband Painkilla (bei der übrigens Mely-Sänger Andy Mataln früher für Gitarre und Gesang zuständig war) auf die Bühne. Leider dürfte dies nicht unbedingt jeder mitbekommen haben. Der Großteil der Besucher hat die Halle nämlich nach dem Auftritt von Primal Fear verlassen. So konnten Guido Glanzer (voc), Gabriel Forcher (guit), Siggi Schusteritsch (guit), Arnold Gomig (bass) und Stefan Vallazza (drums) vor nicht allzu großem Publikum auftreten. Fazit:Im Großen und Ganzen keine schlechte Veranstaltung. Positiv zu erwähnen sind hier auf alle Fälle die Bands sowie die Preise. Weiters auch sehr gut, waren die Leinwände neben den Bühnen, auf denen man auch ganz hinten noch schön sehen konnte was auf der Bühne los war. Negativ war leider die Wartezeit vor dem Einlass. Außerdem hätte man vielleicht eine Running Order irgendwo anbringen können, damit nicht alle Besucher nach Primal Fear die Halle verlassen.

Konzertfotos

Für euch vor Ort war Chris Egger

The content is the property of www.metal-underground.at

Home | News | Cd Berichte | Specials | Live Berichte | Konzert Fotos | Interviews | Konzerte/Live Dates | Contact | About us | Links | Sitemap


Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü