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Volbeat und The Bullet Monks Live Bericht

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Volbeat & The Bulletmonks
03.03.2010 Republic Salzburg


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Nach Monate langer Durststrecke stand endlich wieder einmal ein großes Metalkonzert in der Mozartstadt an, wenn auch nicht ganz den Volbeat gehören zwar in die Heavy Schiene sprechen aber ein weitaus größeres Publikum an als das. Dennoch sah man sehr viele dunkle Seelen umherschwirren die fröhlich zu ihren Rock n Roll Klängen bangten und shakten. aber zuerst der Reihe nach. Die Dänischen Senkrechtstarter beehrten nach gut 1 ½ Jahren also wieder Salzburg, wer hätte das gedacht, nachdem damals das Rockhouse berstend voll war würden sie wohl nie mehr wieder hier in einer kleinen Halle auftreten. Falsch gedacht, denn die Rockhouse Crew konnte die Truppe erneut verpflichten und verlegte das Konzert kurzerhand ins Republic wo man einen Tick mehr Leute rein bringt. Wie zu erwarten war das Event rasch ausverkauft und so ziehen wir den Schluss daraus, dass Volbeat entweder das Salzburger Publikum einfach gerne mag oder es einfach liebt auch für Ihre Verhältnisse in kleinen Clubs zu spielen. Das Republic Cafe war jedenfalls schon prall gefüllt als wir eintrafen, schell die Tickets gecheckt und rein ins Vergnügend, denn wer hier noch gemütlich was trinken wollte brauchte sichtlich Geduld. Ein anderes Bild bot sich uns im Saal, der war nämlich gar nicht mal so voll wie gedacht, hier konnte man sich also locker noch mit flüssiger Nahrung eindecken bevor die Supportband die Bühne betrat.



The Bulletmonks aus Deutschland hatten also die Ehre als Vorband von Volbeat zu fungieren. Die Herren waren uns gänzlich unbekannt, dementsprechend wenig konnten wir uns also darunter vorstellen. Geboten wurde uns solider Rock der sich passender weise irgendwo im Fahrwasser des guten alten 50er und 60er Musikstils befindet. Die Resonanz der Zuschauer lies allerdings noch zu wünschen übrig, die Halle war zwar schon halb voll doch eher gelangweilt verfolgte man das Geschehen, nur gen Ende der Show tauten einige etwas auf und fieberten mit der Band mit. Auch wir tun uns da eher schwer die Performance von The Bulletmonks zu beurteilen. Fakt ist jedenfalls man hat sich sehr bemüht und sichtlich Freude am Spiel. Alle Bandmitglieder gingen voll in der Musik auf und auch viel Bewegung war auf der Stage zu sehen aber richtig zünden wollte ihr Material eben nicht. Spielerisch wie gesagt gab’s da nichts zu meckern aber ihre Songs trafen wohl einfach nicht ins Schwarze, zumindest uns berührten die Lieder nicht wirklich, lediglich eine nette Abwechslung und Überbrückung bis der wirklich interessante Act sich blicken lies stellte dieser Auftritt dar. Kurzum: Schön zum Anschauen aber eher belanglos.



Groß war dann hingegen die Freude als Volbeat sich ihren Fans präsentierten. Es ist echt unglaublich welcher Popularitätsschub diesen Herrschaften in den letzten Jahren widerfahren ist. Wir erinnern uns noch gut daran als sie vor 3 ½ Jahren noch als Support von Hatesphere & Raunchy im Zuge der Danish Dynimate Tour spielten. Schon damals wusste man irgendwie, dass sie es noch zu weitaus mehr bringen können und das haben Sie auch, denn die beiden genannten Bands hat man schon längst hinter sich gelassen und das in relativ kurzer Zeit. Knapp 2 Stunden wurden wir nun wieder verwöhnt mit einzigartigem Elvismetal at its best! Hauptsächlich konzentrierten sich die Jungs dabei auf ihre aktuellen Songs vom Guitar Gangsters & Cadillac Blood Album, aber natürlich auch Lieder älteren Datum wurden freudig gespielt um vom Publikum bejubelt. Nun war auch die Bude ordentlich voll wenn auch nicht beengt wie wir es schon bei anderen ausverkauften Konzerten miterleben durfte - sehr angenehm. Die Stimmung war wie zu erwarten von Anfang an bestens, man bangt, tanzte, fetzte, schrie und sang mit was die Leibeskräfte hergaben und auch die ein oder anderen Crowdsurfer sah man hinwegschweben. Kein Wunder, denn Frontsau & Stimmwunder Michael Poulsen sowie seine Mannen lieferten eine geradezu perfekte Show ab: Lässige gepflegte Erscheinung in Hemd und Gilet, gute spielerische Leistung, denn wenn man einen Schnitzer drinnen hatte - der Leihe erkannte ihn nicht, sowie ein tolles Klangbild. Bis auf ein paar Hänger des Mikros wurde uns ein super Sound geboten denn auch auf der seitlichen Position waren die Stücke gut erkennbar und auch die Lichttechnik unterstrich das Geschehen top. Ein rundum gelungener Abend also an dem Volbeat vollends überzeugen und punkten konnten. Cool und souverän spulten sie ihre Songs runter und vergasen dabei auch nicht die Kommunikation und den Kontakt mit dem Publikum und das macht wohl auch eine gute Truppe aus, trotz Bekanntheitsgrad ist man noch immer nicht abgehoben und hat vor allem Spaß an dem was man tut! Schon fast einchoreographiert wirkte die Show die wohl keine Wünsche offen ließ und ein paar Zugaben gab's da natürlich auch noch inkl. Anspielung auf Slayer. Verschwitzt und glücklich verließen daraufhin die überwiegend jungen Zuschauer das Schlachtfeld in der Hoffnung die Heavy Metal Rockabilly Band schon bald wieder zu Gesicht zu bekommen!

Ein Mittwochabend also den man nicht so schnell vergisst, da konnte sich wohl keiner still halten und wie angewurzelt stehen bleiben. Ärgerlich war nur wieder das strickte Fotoverbot, die Securities waren gnadenlos und machten sich in der Menge auf den Weg um alle zu ermahnen die ein paar Schnappschüsse ihrer Idole erhaschen wollten...

Konzertfotos

Für euch vor Ort war Rosi, im Schlepptau die Michi & Stefan

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